A Longitudinal Study of Media Repertoires and Political Engagement in Switzerland
DOI:
https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2026.6173Schlagworte:
media consumption, political engagement, panel analysis, SwitzerlandAbstract
Diese Studie verwendet Schweizer Paneldaten aus den Jahren 2011 bis 2020, um Veränderungen in Medienrepertoires und die wechselseitigen Effekte von Personen mit minimalem Medienkonsum auf ihr politisches Engagement (einschließlich politischem Interesse, politischer Teilnahme, Häufigkeit politischer Diskussionen) zu untersuchen. Medienrepertoires basieren auf der Kombination gängiger Quellen (einschließlich traditioneller Nachrichten, Gratiszeitungen, Zeitschriften, Internetnachrichten usw.), was eine vergleichbare Bewertung der Mediennutzung im Laufe der Zeit ermöglicht und gleichzeitig grundlegende Veränderungen im Angebot an Nachrichtenquellen berücksichtigt. Auf aggregierter Ebene zeigt die Studie, wie sich verschiedene Medienrepertoires im Laufe der Zeit entwickeln, mit einem besonderen Fokus auf die Verbreitung des „Niedrig-Mediennutzer“-Repertoires und die Übergänge zwischen den Repertoires. Auf individueller Ebene untersucht sie, wie eine geringe Mediennutzung mit bestimmten politischen Eigenschaften durch die Analyse gekreuzter Effekte zusammenhängt. Das wichtigste Ergebnis der Studie betrifft den negativen Einfluss eines höheren politischen Engagements auf einen minimalen Medienkonsum. Dieses Ergebnis wird im Lichte der Besonderheiten des Schweizer politischen und Mediensystems erklärt.
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