Scripting the Habitus

Wie finanzielle Apparaturen Klassenunterschiede vorwegnehmen

Autor/innen

  • Léna Pellandini-Simanyi
  • Cristina Paradiso cristina.paradiso@usi.ch,Università della Svizzera italiana image/svg+xml
  • Robert Musil Università della Svizzera italiana

DOI:

https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2025.6963

Schlagworte:

digitale Geräte, finanzielle Entscheidungen, soziale Klasse, Ungleichheit, Skripte

Abstract

Frühere Forschungen erklären sozioökonomische Unterschiede in finanziellen Entscheidungen durch den Habitus, Präferenzen und Beschränkungen. Jedoch werden finanzielle Entscheidungen zunehmend von Plattformen geprägt, die Subjektivitäten und Verhaltensweisen vorwegnehmen. Der Analyse von Skripten von Finanzplattformen, die auf verschiedene Klassen ausgerichtet sind,  folgend, schlagen wir vor, dass die Skripte der von verschiedenen Klassen verwendeten Plattformen von zentraler Bedeutung dabei sind, Klassenunterschiede bei finanziellen Entscheidungen zu fördern. Diskutiert werden Beiträge zur Finanzsoziologie, zur Klassenbildung und zur Performativität des Marketings.

Autor/innen-Biografien

Cristina Paradiso, cristina.paradiso@usi.ch,Università della Svizzera italiana

Cristina Paradiso is a doctoral student at the Institute of Marketing and Communication Management, Università della Svizzera italiana, Lugano, Switzerland. 

Robert Musil, Università della Svizzera italiana

Robert Musil is a doctoral student at the Institute of Marketing and Communication Management, Università della Svizzera italiana, Lugano, Switzerland. 

Artikel

Ausgabe 3

Rubrik

Artikel

Nummer

Sprache

English

Veröffentlicht

2025-08-04

Lizenz

Copyright (c) 2025 Léna Pellandini-Simanyi, Cristina Paradiso, Robert Musil
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