Innovationsdiffusion in großen, heterogenen Populationen
Ein gruppenbasierter Netzwerkansatz
DOI:
https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2026.6108Schlagworte:
Verbreitung von Innovationen, Makrostrukturen, Gleichstellung der Geschlechter, Arbeitsmärkte, Diffusion organisationaler PraktikenAbstract
Asymmetrien im Einfluss zwischen Subgruppen und die Radikalität von Innovationen bestimmen deren Diffusion in großen, heterogenen Populationen. Anhand von 35 491 Stelleninseraten und Daten zu 522 978 Führungspersonen in 739 092 Unternehmen untersuchen wir die Diffusion zweier organisationaler Praktiken im Schweizer Arbeitsmarkt. Während geschlechtsneutrale Sprache breit aus dem Zentrum diffundierte, verbreiteten sich „fast-Vollzeit“-Modelle nur begrenzt aus der Peripherie. Wir diskutieren gesellschaftliche Folgen und identifizieren Forschungsbedarf.
Downloads
Lizenz
Copyright (c) 2026 Malte Doehne, Katja Rost

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.