Weibliche Bildungsexpansion in der Schweiz und Dynamiken des Heiratsmarktes

Verdrängung, Anpassung oder maskierte Hypergamie?

Autor/innen

  • Marco Giesselmann University of Zurich
  • Katja Rost University of Zurich, Departement of Sociology
  • Pascal Sager
  • Malte Doehne
  • Jörg Rössel
  • Christopher Vantis

DOI:

https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2026.8867

Schlagworte:

Bildungsexpansion, Bildungsbezogene Partnerwahl, Heiratsmarkt, Hypergamie, Schweiz

Abstract

Verschiebt sich die Bildungsverteilung zugunsten von Frauen, wird die Realisierung traditioneller Partnerschaftsmuster schwieriger und steigt somit das Risiko instabiler Heiratsmärkte. Daten des Schweizer Haushalt-Panels (1999-2024) zeigen jedoch, dass in der Schweiz keine Verdrängung hochgebildeter Frauen aus dem Partnermarkt stattfindet. Stattdessen nimmt die Neigung hoch- und mittelgebildeter Männer zu Partnerschaften mit hochgebildeten Frauen zu – während Einkommenshypergamie fortbesteht – wodurch der Partnermarkt stabil bleibt.

Artikel

Ausgabe

Rubrik

Special Issue: SHP

Nummer

Sprache

English

Veröffentlicht

2026-09-30

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Copyright (c) 2026 Marco Giesselmann, Katja Rost, Pascal Sager, Malte Doehne, Jörg Rössel, Christopher Vantis
Creative-Commons-Lizenz
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