Weibliche Bildungsexpansion in der Schweiz und Dynamiken des Heiratsmarktes
Verdrängung, Anpassung oder maskierte Hypergamie?
DOI:
https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2026.8867Schlagworte:
Bildungsexpansion, Bildungsbezogene Partnerwahl, Heiratsmarkt, Hypergamie, SchweizAbstract
Verschiebt sich die Bildungsverteilung zugunsten von Frauen, wird die Realisierung traditioneller Partnerschaftsmuster schwieriger und steigt somit das Risiko instabiler Heiratsmärkte. Daten des Schweizer Haushalt-Panels (1999-2024) zeigen jedoch, dass in der Schweiz keine Verdrängung hochgebildeter Frauen aus dem Partnermarkt stattfindet. Stattdessen nimmt die Neigung hoch- und mittelgebildeter Männer zu Partnerschaften mit hochgebildeten Frauen zu – während Einkommenshypergamie fortbesteht – wodurch der Partnermarkt stabil bleibt.
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