Der lange Schatten der sozialen Herkunft
Subjektive Erwartungen in der Sekundarstufe I und die Aufnahme eines Universitätsstudiums in der Schweiz
DOI:
https://doi.org/10.26034/cm.sjs.2026.8886Schlagworte:
subjektive Erwartungen, Soziale Herkunft, Aufnahme Universitätsstudium, Bildung, BildungsungleichheitAbstract
Wir untersuchen, wie subjektive Erwartungen in der Sekundarstufe I soziale Ungleichheiten beim Universitätszugang prägen. Mit Paneldaten zeigen wir auf Basis der Subjective Expected Utility Theorie, dass der wahrgenommene Nutzen von Berufs- und Tertiärbildung nach sozialer Herkunft variiert. Der direkte Effekt der sozialen Herkunft auf den Universitätszugang wird durch primäre und sekundäre Herkunftseffekte mediiert. Unterschiede in der Wahrnehmung von Bildungsmotivation und Investitionsrisiko führen zu sozial stratifizierten Bildungsverläufen.
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